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Sabang

Start im Flachwasser unter der Floating Bar, auf ca. 4 Meter oder Abstieg direkt zur Dschunke (Sabang Junk) auf ca. 21 Meter.

Sabang Junk ist eigentlich ein einfacher Tauchgang - wenn nur nicht diese unberechenbaren Strömungen wären. In der Regel findet sich jedoch ein guter Zeitpunkt für einen ruhigen Tauchgang. Dann wird Sabang zu einem Genuss.

Sabang ist immer anders, das Areal bietet in aller Regel schöne Entdeckungen. Die Dschunke auf 18 Meter hat vermutlich auch Capt'n Greggs hier versenkt. Gleich wie: Inzwischen ist das Wrack erstaunlich belebt. Die gewaltigen Fledermausfische fressen aus der Hand (Bananen, Brot oder Eier). Westlich (Richtung Big Lalaguna) liegt ein zweites Wrack (ca. 21 Meter), das noch belebter ist. Am Bug entdecken wir Geisterpfeifenfische. Einen kleinen Skorpionsfisch auch, im Heck döste ein Anglerfisch. Die Kabine kontrollieren zwei kräftige Rußkopfmuränen.

Wer genau hinschaut und sich Zeit nimmt, entdeckt viel, viel mehr. Draußen lungert mitunter eine großer Sepia herum. Auf dem Rückweg hinauf in flacheres Wasser wühlen sich Meerbarben durch den Sand. Bei Nacht sind hier Sandaale zu sehen. In der Umgebung des Cockpit lungern Anglerfische herum. Man trifft immer wieder Fangschreckenkrebse, deren Panzer an Hummer erinnern (Obacht Fotografen: nicht zu rangehen. Der zerschlägt jedes Objetiv). Und wer mit der Lupe taucht, der kommt im Grunde gar nicht vom Fleck, so viel gibt es zu entdecken.

Zu den Highlights in Sabang gehörte die Begegnung mit zwei Flammensepia oder der Flirt zweier schwarzer Anglerfische. Das kann man nicht beschreiben. Man muss es erlebt haben.



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Monkey Beach

Einfacher Tauchgang, bei Ebbe trägt eine leichte Strömung Richtung Sabang. Tiefen bis 18 Meter.

Über Monkey Beach kann man nicht viel schreiben, man muss es sehen und erleben. Einer der traumhaftesten Abschnitte des Riffs mit wunderbaren Korallen darunter auch Tischkorallen von einer Größe, dass ganze Ritterrunden daran saufen könnten. Die Region kann sich glücklich schätzen, dass diese Perle nicht der Korallenbleiche zum Opfer gefallen ist. Außerdem tummeln sich in der Pracht Anglerfische, Oktopusse, Trompeten- und Kofferfische.



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Hole in the Wall

Je nach Strömung einfacher Tauchgang bis 18 Meter.

Der Tauchgang dreht sich um einen gigantischen Fels. Schnapper, Steinfische, Rotfeuerfische, Korallen aller Arten und gigantische Schwämme - auch hier gibt es viel zu entdecken. Nettes, für Anfänger nicht ganz leichtes, taucherisches Erlebnis ist das Loch im Fels in ca. 12 Metern Tiefe. Bei Flut fliegt man durch das Loch hindurch.



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Canyons

Aufregender je nach Strömung auch turbulenter Tauchgang bis 28 Meter, der Erfahrung (advanced) erfordert.

Die drei Canyons bestechen in erster Linie wegen der Strömung, die dort beim Gezeitenwechsel herrscht. Am besten ist das Areal beim Wechsel zur Flut zu betauchen. Bei Vollmond kann die Strömung dann sogar so stark sein, dass die Maske flattert. Üblicherweise taucht man nacheinander in jeden Graben ab. Und findet sich in einer Umgebung mit faszinierenden Korallen wieder.

Geschützt vor der Strömung sollte man aber vor allem die Aussicht nach oben genießen. Wenn es richtig "weht", kommen mitunter Barracudas vorbei, Thunfische, Schnapper mit ein bisschen Glück auch mal ein Mantarochen. Hat man sich von Sabang aus gesehen in den letzten Canyon "gehechtet", begeistert der Anblick einer mächtigen Fächerkoralle an der sich kapitale Süßlippen aufhalten. Der Aufstieg vom letzten Canyon ist ein besonderes Erlebnis. Man fliegt förmlich davon. Darüber sollte man nie vergessen, dass die Strömung hier mitunter in die Tiefe drückt. Der Flossenschlag allein ändert das nicht: Jacket aufblasen.



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Sinandigan Wall

Üblicherweise ruhiger Tauchgang bis 40 Meter.

Sinandigan Wal wird auch "Nudibranch City" genannt, die Stadt der Nacktschnecken. Hinter jeder Koralle auf jedem Stein gibt es wieder ein neues Tier zu sehen. Fotografen kommen oft gar nicht dazu, die ganze Wand abzutauchen, die bei 10 Meter beginnt und auf 30 Meter in einen Abhang übergeht. Es gibt nicht all zu viele Plätze, die diese Artenvielfalt bieten. Ein Tauchplatz für Spezialisten.



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Japanese Wreck

Tauchgang bis 42 Meter, der Efahrung ("Advanced") erfordert.

Japanese erfordert präzise Navigation von der Bootsmannschaft: Denn eine der Besonderheiten dieses Tauchgangs ist der Abstieg im blauen Wasser auf die Maximal-Tiefe von 42 Meter. Allein für den "Flug" in die Tiefe lohnt der Tauchgang. Am Grund ist nicht so rasend viel zu sehen. Vom Wrack sind nur Maschine, Antriebswelle und Schraube übriggeblieben. Bewacht werden die Überreste von zwei Muränen. Die Grundzeit ist begrenzt. Der Weg nach oben führt wieder durch blaues Wasser. Ein Tauchgang wie ein "Champagner Frühstück".



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