Puerto Galera: Tauchen


Traumhafte Korallengärten, kräftige Strömungen und den einen oder anderen Hai gibt es auch. Die Region Puerto Galera ermöglicht erstaunlich abwechslungsreiche Tauchgänge.

Die Attraktivität der Unterwasserwelt ist auch darauf zurückzuführen, dass 1974 die Puerto Galera Region von der UN zum Schutzgebiet erklärt wurde (United Nations Man and Biosphere Program International). Dass dieser Schutz nicht nur auf dem Papier steht, kann man mitunter durch dumpfe aus großer Entfernung herüberdringende Explosionen hören: Vor Verde Island werfen immer noch einzelne Fischer Dynamitbomben ins Meer. Als habe es sich noch nicht herumgesprochen, dass lebende Fische mehr Geld bringen.

Ein bisschen Glück oder Zufall gehört vermutlich auch dazu, dass die Korallen in der Verde Island Passage, die Mindoro von Luzon trennt, von der Korallen-Bleiche kaum bzw. gar nicht betroffen sind. So laden viele Tauchgänge dazu ein, näher hinzusehen und zu entdecken. Gigantische Tafelkorallen sieht man bei Monkey Beach. Wir fanden - nach genauem Hinsehen - Geisterpfeifenfische (Sabang Junk, nördlich von Sabang), eine unerhörte Fülle unterschiedlichster Nacktschnecken (Nudibranch-City), verschiedenste Arten Anglerfische. Selbst einige Weißspitzen-Riffhaie ließen sich blicken (Shark Cave). Eine Herausforderung für UW-Fotografen.

Wer das Taucherlebnis sucht, der findet eine Vielzahl von Möglichkeiten. Einen Einstieg aber zugleich auch eine gewisse Herausforderung stellen die Canyons dar. Je nach Mondstand und Gezeiten läßt die Strömung schon mal die Maske flattern. Schön auch der Aufstieg: Man "fliegt" regelrecht in das blaue Wasser. Viele der größeren Tauchschulen halten auch Angebote für technical diving bereit.

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