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getoese.de
Entführungen, Sextourismus - was
haben die Philippinen sonst zu bieten? Das Taucherparadies Puerto Galera
zum Beispiel. Und das auch noch zu erstaunlichen Preisen.
Strömungen mit Schleudergang, sagenhafte Korallengärten, eine
Fisch- und Pflanzenvielfalt, dass einem schwindelig wird. Und wer es
einfach nur "deep, dark and scary" (tief, dunkel, beängstigend)
braucht, der findet auch das, auch angereichert mit Trimix. Das Reich
der 7107 Inseln hat so ziemlich alles zu bieten, was Taucher sich wünschen.
Dabei
sind viele Gebiete kaum oder noch gar nicht erschlossen. Einer der Hot-Spots
ist die Region um Puerto Galera auf der Insel Mindoro, ca. 150 Kilometer
südlich der Hauptstadt Manila gelegen. Das Reiseziel ist - gemessen
an den Besucherzahlen - inzwischen zu den ersten drei Destinationen
der Philippinen aufgestiegen.
Unter Wasser oder auch bei Deko-Bieren an perlweißen Palmenstränden
kann man schnell die Realität eines Dritte Welt Landes vergessen.
Die Philippinen seien ein Gebräu aus "80 Prozent Katholizismus
und 20 Prozent Hollywood" frotzeln Zyniker. Die Entführung
von 20 Menschen (27. Mai 2001) von Palawan sowie das Multimediale Ereignis
Entführung der
Familie Wallert (Ostern 2000) haben den Philippinen auch noch den
Stempel "unsicher" aufgeprägt. Das trifft auf viele Taucherziele
nach wie vor nicht zu. So sieht es auch der Länderbericht
des deutschen Außenministeriums.
Einen Einblick in die politische Wirklichkeit liefert die Absetzung
des Staatspäsidenten
Joseph "Erap" Estrada (Januar 2001).
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