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Das Rote Meer zählt zu den attraktivsten Tauchgebieten der Welt. Von
Europa aus gesehen finden sich hier die nächstgelegenen Korallenriffe.
Dies veranschaulicht auch, dass am Roten Meer Tauchmassentourismus anzutreffen
ist. "Manchmal sieht man vor lauter Blasen gar nichts mehr" - das ist
sicher eine pessimistische Bemerkung. Aber es zählt zu den wichtigsten
Übungen, sich hier gleich beim ersten Tauchgang mit der Unterwasseransicht
des eigenen Bootes vertraut zu machen, um nicht beim falschen Skipper
aufzutauchen. Zu befürchten ist, dass der intensive Tauchtourismus deutliche
Auswirkungen auf die Riffe und das Leben dort hat. Wir haben bei keinem
Tauchgang Großfische gesehen. Darüber waren Taucher äußerst erstaunt,
die dieselben Reviere wenige Jahre zuvor besucht hatten und von regelmäßigen
Begegnungen mit Haien und auch Delphinen berichten.
Schon 1989 wurden einige Riffe an der südlichsten Spitze der Sinai-Halbinsel
unter Naturschutz gestellt. Ras Mohamed ist dies anzumerken. Es gibt
keine Wracks dafür aber wunderschöne Korallenbänke mit immer noch erstaunlich
prallem, buntem Leben. Hervorzuheben sind insbesondere das Yolanda-Riff
und auch das Shark-Riff.
Die Wassertemperaturen schwanken zwischen 20 Grad im Winter und bis
zu knapp über 30 Grad im Sommer. Die Luft ist sehr trocken. Im Winter
können die Lufttemperaturen spätestens nach dem zweiten Tauchgang unangenehm
kühl wirken. Deshalb sollte man sowohl die Garderobe wie auch den Tauchanzug
lieber etwas dicker auslegen. An den Riffen können mitunter starke bis
sehr starke Strömungen auftreten. Dies hängt mit dem Stand des Mondes
zusammen.
Weiterführende Informationen:
Reise- und
Tauch-Info
Sinaidivers
unterhalten eine Website, die anschaulich und auch noch schön gestaltet
über die Tauchreviere informiert.

Karte: Red-Sea.com
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