Noch 1998 galten 11 % der Riffe als verloren. Bis Ende 2000 kommen offensichtlich weitere 16% hinzu. Als äußerst ernsthaft wird die Lage im Indischen Ozean beschrieben. Am stärksten betroffen sind:
Clive Wilkinson vom Australian
Institute of Marine Science (AIMS), Koordinator von GCRMN, betonte,
dass bis 1998 besonders die Bedrohung durch direkte menschliche Einflüsse
auf die Riffe im Vordergrund stand, die Bedrohung der Riffe durch die
Klimaänderung aber von vielen Wissenschaftlern noch als relativ
gering eingeschätzt wurde. Die direkte Bedrohung durch Überfischung
für den lokalen Bedarf und den Export, durch den Handel mit lebenden
Fischen, durch Dynamit- und Giftfischerei, durch Abwässer, Sedimente
und Überdüngung durch Wachstum in Städten und ländlichen
Gebieten verursachen weit verbreitete Schäden. Diese sind mittlerweile
durch Programme wie Reef Check und GCRMN dokumentiert. |
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