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Karte
hochaufgelöst copyright (Karte und Foto unten): Reefcheck
Die Ergebnisse des Reef-Checks
1998 waren katastrophal: 29 % (weltweites, statisches Mittel) der untersuchten
Riffe zeigten Korallenbleiche (coral bleaching), die Zerstörungen
erreichten vereinzelt Ausmaße bis zu 95 %. Viele der alten (bis
zu tausend Jahre) Kolonien waren abgestorben. Innerhalb eines Jahres
hatte sich die Zahl der abgestorbenen Korallen nahezu verdoppelt. Am
schlimmsten betroffen war der Indische Ozean.
Die Gründe dafür sieht Reef-Check
in der globalen Erwärmung:
- 1998 sei das wärmste Jahr gewesen.
- Verantwortlich sei einerseits die globale Erwärmung
und andererseits das Klimaphänomen "El Nino".
Weitere Schäden
Die weltweite von Tauchern und Wissenschaftlern initiierte Aktion brachte
auch noch ganz andere Schädigungen zu Tage. Der Büffelkopf-Papageienfisch
(engl.: Humphead), einst an den Riffen des Indo-Pazifik häufig
gesehen, ist so gut wie "verschwunden". An 90 % der kontrollierten
Riffe wurde er nicht mehr gesehen. Das gleiche "Schicksal"
ereilte Barramundi, drei essbare Seegurken-Arten (Cucumber), Mördermuscheln
(Giant Clams) oder auch Grouper. Am stärksten bedroht sind Hummer
(Lobster), die praktisch an 88% der Riffe nicht mehr vorkommen.
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